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Musiker Zoran Džorlev verstorben

Mazedonien trauert um seinen bekanntesten Violinisten

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Зоран Џорлев

Trauriges neues Jahr in Mazedonien. Der berühmte mazedonische Musiker und Geiger Zoran Džorlev starb am Neujahrstag 2021 an den Folgen von Covid-19 in der Klinik für Infektionskrankheiten in Skopje. Er wäre in 10 Tagen 54 Jahre alt geworden.


Džorlev wurde seit einiger Zeit aufgrund einer Erkrankung an dem Coronavirus behandelt, er lag seit mehreren Tagen in der Klinik für Infektionskrankheiten in der mazedonischen Hauptstadt Skopje. Aber leider konnte er das Coronavirus nicht besiegen, wie der mazedonischen TV Sender Kanal 5 unter Berufung der Klinik für Infektionskrankheiten bestätigte.

‚Maestro Zoran Džorlev‘

Zoran Džorlev wurde am 10. Januar 1967 in der mazedonischen Stadt Strumica geboren. Er war ein mazedonischer Geiger, Vokalist und Professor und Sohn von Nasko Džorlev, einem bekannten Komponisten in der mazedonischen Volksmusik.

Džorlev wurde in Strumica geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte und zusammen mit seinem Bruder Risto (Itze) und seiner Schwester Sofče in der Pere Tošev Straße in der Nähe des Kinos der Stadt im südöstlichen Mazedonien lebte.

Er ist der Sohn von Nasko und Grozda Džorlevi, und sein Vater war ein berühmter Komponist von Volksmusik Stücken und Dirigent eines Orchesters. Als Erstklässler zog er mit seiner Familie in die Hauptstadt Skopje.

In seiner frühen Kindheit begann er in Strumica schon Trompete, Akkordeon und Gitarre zu spielen.

Er begann 1977 Geige zu spielen, nachdem er zuvor an einer Musikschule Klavier gespielt hatte, weil er zuerst „keine Veranlagung zur Geige hatte“.


1989 absolvierte er Violine an der Musikfakultät. Er ist bekannt für Arrangements und Performances mazedonischer Volksmusik und unterhaltsame Kompositionen, Arrangements für Film, Jazz und Ethno-Themen.

Er arbeitete als Geigenlehrer und war Direktor von DMBUC Ilija Nikolovski Luj in Skopje. Im Januar 2011 wurde er zum Direktor des Volkstanz- und Liedensembles „Tanec“ ernannt, wo er bis August 2017 blieb.

Er war der stolze Vater von zwei Söhnen, Nasko und Martin, und wie seine Frau Ofelija sagte, war er ihre größte Liebe.

QUELLE: Kanal 5 (Mazedonisch), übersetzt von mazedonien-news.mk


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