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Mazedonien lockert Bestimmungen – Grenzen vorerst weiter geschlossen

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wehende Mazedonien Fahne

Mazedonien lockert seine Bestimmungen im Zuge der Pandemie. Die Ausgangssperre wird aufgehoben, als auch öffnen wieder die Gastronomie Betriebe. Jedoch, die Grenzen des Landes bleiben vorerst weiterhin geschlossen.


Auf der Regierungssitzung am Dienstag wurde beschlossen, die Ausgangssperre im Land aufzuheben. Die Entscheidung wurde vom Ministerpräsidenten der Übergangsregierung Oliver Spasovski auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Spasovski sagte, die Regierung stehe in ständiger Kommunikation mit den Ländern in der Region und es werde bald möglich sein, zu reisen. Wann genau, wurde jedoch nicht beantwortet.

Desweiteren wurde auch beschlossen, dass Restaurants und Cafés ab Donnerstag (28. Mai) ihren Betrieb aufnehmen dürfen.

Ab Donnerstag, dem 28. Mai, werden die Gastronomie-Einrichtungen in Mazedonien mit einem genau festgelegten und geeigneten Protokoll für ihre Arbeit auf den Freiflächen ihren Betrieb aufnehmen. Ab dem 1. Juni 2020 gelten die Schlussfolgerungen der Regierung nicht mehr, wodurch verschiedene Kategorien von Arbeitnehmern aus verschiedenen Gründen von der regulären und laufenden Arbeitstätigkeit ausgenommen waren„, erklärte Spasovski gegenüber der Presse.

Mit dieser Entscheidung wird die Arbeit von zu Hause aus (Homeoffice), der Arbeitsprozess mit Rotationen abgeschafft und es wird möglich sein, nach Skopje zu reisen. Nur chronisch kranke Patienten und Eltern mit Kindern bis 10 Jahre, die auf die Entscheidung zur Eröffnung von Kindergärten gewartet haben, sind von dieser Entscheidung zur Rückkehr zur Arbeit ausgenommen.

Spasovski teilte auch mit, dass ab Dienstag (26. Mai) die obligatorische staatliche Quarantäne für diejenigen, die in das Land einreisen, abgeschafft und durch heimische Isolation ersetzt wird, wenn der Reisende einen negativen PSR-Test vorweisen kann, der nicht älter als 72 Stunden ist. Diejenigen, die sich bereits in Quarantäne befinden, etwa 400 Personen, können auf eigene Kosten einen Test durchführen und in die häusliche Isolation entlassen werden.

Oliver Spasovski warnte jedoch, dass dies nicht bedeutete, dass die Gefahr des Coronavirus damit „verschwunden“ sei, oder, dass „wir es besiegt haben“. Er betonte, dass das die Gefahr auch weiterhin vorhanden sein wird, bis eine Immunität erworben oder ein Impfstoff gefunden wird.


Wir müssen akzeptieren, dass die Pandemie nicht besiegt wurde und dass sie eine Bedrohung für jeden Bürger darstellt. Jedes Ignorieren geht direkt zu Lasten des Kampfes gegen das Virus. Uns allen ist klar, dass dies eine neue Phase für uns alle ist. Dieser neue Alltag verpflichtet uns„, so Spasovski.

Insgesamt befand sich Mazedonien 66 Tage unter Ausgangssperre, begleitet von einigen Bestimmungen. Am orthodoxen Osterwochenende wurde eine totale Ausgangssperre ausgesprochen. Am Ramasan Fest, vergangenes Wochenende, wurde ebenfalls eine Ausgangssperre, eine weichere Polizeistunde, ausgerufen. So konnten die Muslime Mazedoniens den Moscheen Besuch nach der Fastenzeit absolvieren.

Grenzöffnung noch weiter offen

Offen dagegen ist die Öffnung der Grenzen des Landes, als auch der zwei internationalen Flughäfen in Mazedonien. Seit Mitte Märze hatte die Regierung mit einem Entscheid die Grenzen und die Flughäfen für den Passagierverkehr geschlossen. Dieser Entscheid ist aktuell immer noch in Kraft.

Das mazedonische Ministerium für Transport und Kommunikation, warnte bzw. forderte mazedonische Staatsbürger auf, keine Tickets zu kaufen, solange der Entscheid für die Grenzschließung in Kraft sei. Airlines hatten Tickets zum Kauf angeboten und mehrmals Flüge verschoben.

Mazedonische Medien mutmaßen dagegen, das wohl ab dem 1. Juni, allerspätestens ab dem 15. Juni die Grenzen als auch Flughäfen für den Passagierverkehr geöffnet werden.

Spasovski sagte in Bezug auf die Grenzöffnung, dass die Kommission für Infektionskrankheiten ein genaues Protokoll für die Ein- und Ausreise aus dem Land erstellen sollte, ebenso warte man auf die Kommission, Protokolle für den Betrieb der Hotels im Land zu erstellen.

QUELLE: Libertas und Vecer (Mazedonisch), zusammengefasst und übersetzt von mazedonien-news.mk


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