Leiterin der Delegation will Image-Verbesserung bei Eurovision

Am 8. Juni hörte der Programming Council von MRT den Vorschlag der Leiterin der Delegation Meri Popova, Mazedoniens Image, Ergebnisse und Vorbereitungen für zukünftige Ausgaben des Eurovision Song Contest zu verbessern. Der von Popova vorgelegte Bericht war gründlich detailliert und ging auf eine Reihe von Problemen durch gut begründete Lösungen ein.

Die Anfragen der Leiterin der Delegation Popova

In ihrem Bericht erläuterte Popova, dass die Vorbereitungen für die Eurovision bis spätestens September beginnen müssen, was die Auswahl einer Auswahlmethode und die Fertigstellung der Struktur dieser Methode beinhaltet. Laut Popova bleibt dadurch genügend Zeit, um den Wettbewerb zu organisieren, einen Künstler nach einem bewährten Verfahren auszuwählen und vor allem den Künstlern genügend Zeit, ihre Kandidatur vorzubereiten.

Sie forderte auch eine Erweiterung der Delegation, die ihrer Meinung nach „immer Kopfschmerzen bereitet“ habe. Popova glaubt, dass die Delegation zu klein ist und sich ständig ändert, was es schwierig macht, Konsistenz herzustellen. Sie fuhr fort, dass ihre geringe Anzahl dazu führt, dass die Mitglieder gleichzeitig an zahlreichen Projekten und Programmen arbeiten. Eine Erhöhung der Delegationsgröße würde daher Stabilität bringen und Stress reduzieren.

Zwei Empfehlungen bezogen sich auf wirtschaftliche Faktoren rund um den Wettbewerb, die ihre Eurovision-Vorschläge direkt hervorheben würden. Die erste bestand darin, einfach das zugewiesene Budget des Senders für Eurovision aufzustocken, was seit Jahren „eine große Belastung für die Kandidaturen des Landes“ darstellt. Popova fuhr fort, dass das Budget bis September stabilisiert und kommuniziert werden müsse, damit die Delegation für Mai entsprechend planen könne.

Sie empfahl auch eine Möglichkeit, die Ausgaben für Eurovision wieder hereinzuholen, und schlug vor, dass MRT während der Sendezeit der Sendung mit dem Verkauf von Werbeflächen beginnen sollte. Sie forderte auch eine einheitliche Marketingstrategie (sowohl für das Land als auch für den Beitrag/Künstler), die mit den Werbebemühungen anderer Delegationen mithalten kann.

Schließlich forderte sie die Einrichtung eines PR-Ausschusses, um die Skandale einzudämmen, die das Land in den letzten Jahren geplagt haben, und um die Aufregung der Öffentlichkeit rund um den Wettbewerb neu zu beleben. Sie behauptete, dass die Gegenreaktion um die bulgarische Flagge in Vasils Musikvideo und Andreas „Flaggenwerfen“ in diesem Jahr das Image der Öffentlichkeit von Eurovision beschädigt habe und implizierte, dass eine verstärkte PR-Präsenz ihre zukünftigen Teilnahmen beeinflussen könnte.

Die nächsten Schritte des Rates

Nach Anhörung des Berichts beauftragte der Rat das MRT-Management, einen eigenen Bericht darüber vorzulegen, wie die Empfehlungen umgesetzt werden, Dokumente, die die Einnahmen aus Eurovision-Werbung in den letzten 4 Jahren zeigen, und bat den Generaldirektor von MRT um eine endgültige Entscheidung über Disziplinarmaßnahmen, für Aktionen für die Delegation 2022. Am Ende der Diskussion wurde der Bericht vom Rat einstimmig angenommen.

Es ist derzeit nicht bekannt, ob Mazedonien am Wettbewerb 2023 teilnehmen wird (Aufgrund des Skandals mit Andrea erwägt man einen Rücktritt vom Wettbewerb), aber laut ESCPlus erkennt MRT, dass Eurovision eines seiner wichtigsten jährlichen Programme ist.

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