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Geburtenrate in Mazedonien mit tiefsten Wert seit 25 Jahren

Die schwärzeste Geburtenrate seit 25 Jahren, verheißt eine Zukunft mit immer weniger Neugeborene Kinder. Drastischer Anstieg bei Scheidungen!

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Kinder mit mazedonische Flaggen

Immer weniger Kinder werden in Mazedonien geboren. Die neueste Zahlen der Geburtenrate im letzten Jahr, die schwärzesten seit 25 Jahren, verheißt eine Zukunft mit immer weniger Neugeborene Kinder. Auch die Scheidungen stiegen drastisch an!


Die niedrigste Anzahl von Lebendgeburten im Zeitraum von 1994 bis 2019 wurde nach Angaben des Statistischen Landesamtes Mazedoniens im vergangenen Jahr registriert. Mit 19.845 Lebendgeburten ging die Zahl der Lebendgeburten im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr 2018 um ganze 7 Prozent zurück.

Diese besorgniserregende Zahl von Geburten im Land wurde nun das fünfte Jahr in Folge registriert, wobei die Zahl der geborenen Kinder stetig zurückging. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 wurden 23.075 Kinder lebend geboren, noch 3.230 mehr als im Vorjahr 2014. Seitdem sinkt die Kurve in der Statistik.

Geburtenrate zeigt – Frauen warten länger Mutter zu werden

Diese Statistiken zeigen ebenfalls, dass der Rückgang der Geburtenrate mit dem Anstieg des Durchschnittsalters von Frauen einhergeht, die sich entschieden haben, Mutter zu werden.

Das Durchschnittsalter einer Mutter bei der Gesamtzahl der Geburten im letzten Jahr betrug 29,2 Jahre. Das Durchschnittsalter bei den Frauen hingegen, die ihr erstes Kind gebaren lag das Alter bei 27,5 Jahre.

Vor fünf Jahren, im Jahr 2015, betrug das Durchschnittsalter der Mutter noch 28,7 Jahre, während bei 27 Jahre das Durchschnittsalter für die Erstgeburten der Mutter lag. In der Geschlechterstruktur hatten Männliche Kinder im vergangenen Jahr einen höheren Anteil bei den Lebendgeburten, 51,8 Prozent oder 107,4 pro 100 Lebendgeburten.

Der Rückgang der Geburtenraten dürfte sich auch in diesem Jahr fortsetzen, wenn die Daten für das erste Quartal 2020 berücksichtigt werden. Von Januar bis März 2020 registrierte das Statistische Landesamt 4.191 Lebendgeburten oder 8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019. Somit zeichnet sich wieder ein schlechterer Trend ab.


Im Jahr 2019 wurden 16 Lebendgeburten von Müttern unter 15 Jahren registriert. Die Zahl der außerehelichen Lebendgeburten betrug im vergangenen Jahr 2.454 oder 13,4 Prozent der Gesamtzahl sind außereheliche Kinder.

Mazedonien hat laut der letzten Volkszählung von 2002 etwa zwei Millionen Einwohner. Jedoch ist diese zahl veraltet. Die jetzige Regierung, kommentierte als Oppositionspartei vor 2016 stetig, dass das „Gruevski Regime“ die Abwanderung aus dem Land fördere. Man versprach junge Menschen im Land zu halten. Die Geburtenrate jedoch zeigt, die einstige Opposition hat als Regierung die Abwanderung nicht stoppen können. Sie hat diese noch mehr gefördert.

Mehr Eheschließungen aber drastischer Anstieg bei Scheidungen!

Im vergangenen Jahr wurden im Land 13.814 Ehen geschlossen, ein Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018, während die Zahl der Scheidungen im vergangenen Jahr um satte 22,8 Prozent auf 1.990 gestiegen ist. Diese Zahlen veröffentlichte das mazedonische Statistische Landesamt schon vor rund zwei Wochen.

Im Jahr 2019 war die größte Anzahl von Ehen mit 4.563 oder 33 Prozent bei Frauen im Alter von 25 bis 29 Jahren. Je nach Alter wurde die größte Anzahl von Ehen unter Männern, d.h. 5.159 oder 37,3 Prozent in derselben Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren geschlossen.

Das Durchschnittsalter für den ersten Gang zum Standesamt beträgt 26,9 Jahre bei den Bräuten, und 29,7 Jahre bei den Männern.

Die Zahl der Scheidungen stieg 2019 gegenüber 2018 drastisch um ganze 22,8 Prozent auf 1.990 Scheidungen an. Im Jahr 2019 wurden die wenigsten Ehen, d.h. 43 Ehen oder 2,2 Prozent, im August geschieden, und die meisten, 244 oder 12,3 Prozent im November.

Nach Dauer der Ehe, kam es fünf bis neun Jahre nach der Heirat zu den meisten Scheidungen, d.h. 430 Scheidungen oder 21,6 Prozent.

QUELLE: A1On und Taratur (Mazedonisch), zusammengefasst und übersetzt von mazedonien-news.mk


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