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EFA fordert Anerkennung der Mazedonischen Minderheiten in Bulgarien und Griechenland

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Ethnische Mazedonier in Bulgarien

Die Generalversammlung der European Free Alliance/Europäische Freie Allianz (EFA) verabschiedete eine Erklärung zu den unterdrückten mazedonischen Minderheiten in Bulgarien und Griechenland. Sie fordert die EU auf, beide Länder zu ermutigen, die kulturelle Identität und Selbstbestimmung ihrer mazedonischen Minderheiten zu fördern.


Wir legen die Erklärung vollständig vor.

Erklärung der Generalversammlung der Europäische Freie Allianz vom 14. bis 16. Oktober 2021 in Brüssel zur Anerkennung der Mazedonischen Minderheiten:

a) Die Europäische Union muss Bulgarien und Griechenland ermutigen, die Selbstbestimmung und kulturelle Identität ihrer Bürger mit lokaler mazedonischer Herkunft zu fördern, unter Berücksichtigung des Berichts ′′ Mindeststandards für EU-Minderheiten ′′ (2018/2036 (INI)).

b) In Anbetracht der Tatsache, dass die Mazedonier auf dem Territorium Bulgariens und Griechenlands beheimatet sind und charakteristische kulturelle Merkmale aufweisen, langfristige und loyale Beziehungen zum Staat unterhalten und ausreichend repräsentativ sind, wenn auch weniger als die übrige Bevölkerung dieses Landes.

c) Da Mazedonier vor allem hoch motiviert sind, ihre gemeinsame Identität zu bewahren, einschließlich ihrer Kultur, ihrer Traditionen und ihrer mazedonischen Sprache.

d) Da Mazedonier die Minderheitenkriterien gemäß obigem EU-Bericht über Mindeststandards für EU-Minderheiten erfüllen.

e) Da Mazedonier einer staatlich organisierten Systempolitik zur Assimilation, Diskriminierung und Verweigerung ihrer Menschen- und Minderheitenrechte unterliegen.


f) Angesichts der langfristigen antimazedonischen Politik Bulgariens und Griechenlands aus dem 19. Jahrhundert.

Die Europäische Freie Allianz besteht darauf:

  1. Bulgarien und Griechenland sollten einen nationalen Konsens in der mazedonischen Frage finden und ihre Verantwortung gegenüber der mazedonischen Minderheit auf ihrem Hoheitsgebiet anerkennen. Sie sollen beginnen, eine europäische Minderheitenpolitik zu führen und den Mazedoniern alle Rechte gemäß dem Rahmenübereinkommen zum Schutz von Nationale Minderheiten gewähren. Sowie andere wichtige Standarddokumente für Minderheiten.
  2. Bulgarien und Griechenland, die nach Auffassung der EU rechtsstaatliche Staaten sind, handeln als solche und sollten einen fairen und nichtdiskriminierenden Verfahrensansatz in Bezug auf die indigene mazedonische Bevölkerung in ihrem Hoheitsgebiet führen.
  3. Bulgarien und Griechenland werden ermutigt, einen Ausschuss für den ständigen Dialog mit Vertretern der indigenen mazedonischen Bevölkerung zu bilden, um den Prozess der Gewährung internationaler garantierter Rechte und Freiheiten einzuleiten.
  4. Bulgarien und Griechenland sollten ihre Politik gegenüber der mazedonischen Nation im Sinne europäischer Standards ändern.

Rechtfertigung:

Die Gründe für diese Aussage basieren im Wesentlichen auf dem Bericht des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (2018/2036 (INI)) zu Minderheitenstandards für EU-Minderheiten, der deutlich zeigt, dass die Europäische Union für Minderheiten und Minderheitenpolitik in den Ländern der Europäischen Union verantwortlich ist.

Ein weiteres Motiv sind die jüngsten Entwicklungen in Bulgarien und die Schritte gegen Mitglieder mazedonischer Minderheiten-NGOs und die Eskalation nationalistischer Politik und Rhetorik in Bulgarien gegen die mazedonische Nation, Staat, Sprache und Kultur.

Relevanter Beitrag zum Thema: Nord ist Mord an den Mazedoniern!


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