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Wirtschaft

Deutschland ist Mazedoniens Wirtschaftspartner Nummer Eins

Treffen mit dem stellvertretenden Deutschen Botschafter in Skopje

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Der Vorsitzende der Wirtschaftskammer Mazedoniens, Branko Azeski, hielt in den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer eine Arbeitssitzung mit dem stellvertretenden Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Skopje, Herrn Otto Graf, ab.


Bei dem Treffen wurde die bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Mazedonien diskutiert, die von beiden Seiten als sehr hoch bewertet wurde.

Präsident Azeski betonte, dass die Wirtschaftskammer Mazedoniens als größte und älteste Kammerorganisation des Landes ein bereiter und zuverlässiger Partner ist, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und ein günstiges Geschäftsklima zu schaffen und zu unterstützen. Dies ermöglicht Entwicklungsinvestitionen anzuziehen und aufrechtzuerhalten, insbesondere durch Beteiligung im Kammerinvestitionsforum und Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung der Region.

Azeski stellte auch die aktuellen Projekte und strategischen Aktivitäten der Kammer vor und betonte die Unterstützung der Unternehmen bei ihren Aktivitäten. Er betonte die Unterstützung von Unternehmen bei ihren Aktivitäten wie dem Council for Advanced Technologies einschließlich Digitalisierung, Implementierung des dualen Bildungssystems, verstärkte Zusammenarbeit zwischen in- und ausländischen Unternehmen, sowie Unterstützung die Exportaktivitäten der inländischen Wirtschaft.

Die Kooperation mit der DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) ist von besonderer Bedeutung. 2007 haben wir eine bilaterale Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hat, wir kooperieren aber auch aktiv im Bereich der Projektaktivitäten innerhalb des Kammerinvestitionsforums – sagt Azeski.

Er fügte hinzu, dass die Wirtschaftskammer Mazedoniens im Laufe der Jahre eine bedeutende Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland hat.

Man habe das Partnerschaftsprojekt im Rahmen des Offenen Regionalfonds für Osteuropa zwischen dem Verband der Balkankammern umgesetzt und mit der Union der Deutschen Industrie- und Handelskammern – ABK-DIHK, für die institutionelle Stärkung der Balkankammern, die Unterstützung des EU-Integrationsprozesses und die Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Region und Deutschland.


Im März 2010 beteiligte sich die Wirtschaftskammer Mazedoniens im Rahmen desselben Fonds am Regionalprojekt „Export Consultancy Network“ der GTZ – Aufbau einer regionalen Datenbank mit Unternehmensberatern in verschiedenen Bereichen.

Der Vorsitzende Azeski und der Stellvertretende Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Otto Graf, kamen in der Arbeitssitzung zu dem Schluss, dass die Zusammenarbeit beider Länder intensiviert werden muss. Insbesondere im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, um das Exportpotential heimischer Unternehmen zu erhöhen und so viele deutsche Investitionen anziehen.

Die Bundesrepublik Deutschland ist seit 16 Jahren der erste Wirtschaftspartner der Republik Mazedonien und soll es auch in Zukunft bleiben. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2021 belief sich die Handelsbilanz zwischen den beiden Ländern auf 3,01 Milliarden Dollar und stieg um 55,7 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020, als die Bilanz 1,93 Milliarden Dollar betrug.

Die Exporte in den ersten sieben Monaten des Jahres 2021 beliefen sich auf 2,3 Milliarden Dollar und stiegen um 59,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020. Die Importe beliefen sich auf 682,3 Millionen Dollar und stiegen im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2020 um 44,8 Prozent. An der Handelsbörse wurde ein Überschuss von 1,6 Milliarden Dollar realisiert, der jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 66,07 Prozent gesunken ist.


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